Crystalyx hilft Milchkühen bei hohen Temperaturen

Die vergangenen Jahre haben gezeigt, dass Hitzeperioden auch in Deutschland vermehrt vorkommen. Tageshöchsttemperaturen im Sommer von bis zu 40 Grad über einen längeren Zeitraum sind keine Seltenheit mehr. Milchkühe mit hohen Milchleistungen sind besonders anfällig für Hitzestress und reagieren mit deutlichen Leistungsrückgängen und vermehrten Entzündungsprozessen. Vor allem aber nehmen Fruchtbarkeitsprobleme zu. So verschlechtert sich beispielsweise die Erstbesamungsrate in den Sommermonaten auf vielen Betrieben um mehr als ein Drittel.

Fütterungsversuch in Spanien

Wie wirken sich die bekannten positiven Effekte von Crystalyx auf den Energiestoffwechsel unter Hitzestress-Bedingungen aus? Diese Frage stand bei einem Fütterungsversuch in Zusammenarbeit mit der Universität Lleida in Spanien, Institut für Tierwissenschaften, im Fokus. Vor Ort herrschen ideale Bedingungen, um eine Hitzebelastung bei Milchkühen sicher darstellen zu können, da die Tageshöchsttemperaturen im Sommer mit 32 bis 43 Grad bei einer relativen Luftfeuchtigkeit von 45 bis 65 Prozent weitgehend konstant sind.

Für eine 160-tägige Versuchsperiode wurden 42 homogene Mehrkalbskühe in eine Versuchsgruppe und eine Kontrollgruppe aufgeteilt. Der Untersuchungszeitraum umfasste die gesamte Trockenstehzeit von 60 Tagen und die ersten 100 Laktationstage. Während die Kontrollgruppe mit der betriebsüblichen Futterration versorgt wurde, erhielten die Tiere in der Versuchsgruppe während der Trockenstehzeit zusätzlich Crystalyx-Trockensteher. Nach erfolgter Kalbung bekamen sie Crystalyx-Cattle Booster zur freien Aufnahme.


Fruchtbarkeit verbessert

Bei 75 Prozent der ausgewerteten Kühe in der Crystalyx-Gruppe konnte bis einschließlich der vierten Besamung eine erneute Trächtigkeit festgestellt werden (Abbildung 1). Der Anteil bei der Kontrollgruppe betrug lediglich 50 Prozent. Zurückzuführen ist dieser positive Effekt auf eine Verbesserung des Erstbesamungserfolgs sowie auf einen Anstieg der Trächtigkeitsraten bei der dritten und vierten Besamung.

„Auch wenn die Fruchtbarkeitsleistungen auf den ersten Blick unbefriedigend erscheinen, ist das Ergebnis der Crystalyx-Gruppe unter Berücksichtigung der negativen Auswirkungen des Hitzestresses bemerkenswert. Vor allem, wenn berücksichtigt wird, dass die Trächtigkeitsrate bei einem Anstieg der Temperatur in der Gebärmutter um ein Grad bereits um 25 Prozent sinkt. Diese Erhöhung der Temperatur wird schon bei Außentemperaturen von 28 Grad erreicht“, erläutert Produktmanager Gerald Krabbe. „Damit bestätigen die Ergebnisse wiederholt den positiven Effekt von Crystalyx.“


Milchleistung optimiert

Auch im Hinblick auf die Milchleistung zeigten sich positive Effekte in der Crystalyx-Gruppe. So stieg die Milchleistung in den ersten 60 Laktationstagen um täglich 1,9 Kilogramm (Abbildung 2). Bezogen auf die ersten 100 Laktationstage betrug der Anstieg der Milchleistung insgesamt 169 Kilogramm. Weiterhin zeigten die mit Crystalyx versorgten Tiere eine geringere Anzahl an klinischen Ketosen sowie weniger Gebärmutterentzündungen.

„Erklären lassen sich diese positiven Effekte größtenteils durch den Anstieg der Trockenmasseaufnahme in der gesamten Versuchsperiode um täglich 0,7 Kilogramm“, erklärt Krabbe. „Diese zusätzliche Energie verringerte das vorhandene Energiedefizit nach dem Kalben. Eine Reduktion des Energiedefizits hat wiederum direkte Auswirkung auf die Milchleistung sowie indirekt auch positive Effekte auf die Brunstausprägung und Eizellenqualität.“


Weitere Informationen gibt es bei Gerald Krabbe, Produktmanager Crystalyx, Telefon 0251 . 682-89229 oder per Mail an gerald.krabbe@crystalyx.de


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