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Spurenelementversorgung - Kleine Fehler-Teure Folgen

Zu den lebensnotwendigen Mineralstoffen im tierischen Organismus gehören einerseits die Mengenelemente wie Magnesium, Phosphor, Calcium, Natrium und Kalium. Sie sind im Wesentlichen für die Aufrechterhaltung des Stützgewebes (Haut, Fell, Knochen) zuständig. Andererseits gibt es Spurenelemente, die lediglich in kleinsten Mengen im Organismus vorkommen, aber spezifische Funktionen bei Stoffwechselvorgängen (Milchleistung, Fruchtbarkeit, Verdauung, etc.) übernehmen. Zu dieser Gruppe der Spurenelemente gehören unter anderem Eisen, Kupfer, Kobalt, Selen, Zink, Mangan und Jod. Mengen und Spurenelemente müssen dem Tier in ausreichender Menge mit der Nahrung zugeführt werden. Die Gesundheit des Tieres kann sowohl durch eine Über- als auch eine Unterversorgung mit den entsprechenden Mineralstoffen beeinflusst werden. Die Symptome sind vielseitig. Zum Beispiel kann eine Unterversorgung mit Phosphor und Calcium zum Zeitpunkt der Geburt zum „Festliegen“ führen. Verminderte Fruchtbarkeit kann als Folge eines Selenmangels auftreten.